Spekulation

(weitergeleitet von Börsenspekulation)

 
Dr. Cordula Heldt
Dr. Cordula Heldt
Referentin und Rechtsanwältin
 
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Definition
Kurzerklärung:

Alle auf Gewinnerzielung aus Preisveränderungen gerichteten Geschäftstätigkeiten (Spekulationshandel), also die Ausnutzung von zeitlichen Preisunterschieden.

Ausführliche Erklärung:

I. Allgemein:

Alle auf Gewinnerzielung aus Preisveränderungen gerichteten Geschäftstätigkeiten (Spekulationshandel), also die Ausnutzung von zeitlichen Preisunterschieden.

II. Börsengeschäft:

Im Gegensatz zur Daueranlage meist kurzfristige Betätigung, die lediglich auf Gewinn bringende Ausnutzung der Preisunterschiede zu verschiedenen Zeitpunkten gerichtet ist.

Es kann auf ein Steigen (Hausse-Spekulation) oder ein Fallen (Baisse-Spekulation) der Kurse spekuliert werden (Baisse-Spekulation nur durch Abschluss eines Termingeschäfts möglich).

Die Träger der Effekten-Spekulation sind v.a. die Eigenhändler an der Börse (Kulisse), auch als berufsmäßige Spekulation bezeichnet.

Wirkungen: Indem die Spekulation die künftige Entwicklung vorwegnimmt, kann sie marktregulierend, preis- und risikoausgleichend wirken sowie die Handelbarkeit von Wertpapieren erhöhen und damit eine volkswirtschaftlich nützliche Aufgabe erfüllen. Andererseits kann die Spekulation Kursbewegungen induzieren, die zu tief greifenden Störungen des Kapitalmarkts führen, und im Extremfall auslösendes Moment für einen Börsenkrach sein.

III. Devisenhandel:

Devisenspekulation.

 
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