Rückwaren

 
Dr. Carsten Weerth
Dr. Carsten Weerth
Lehrbeauftragter an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management
 
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Definition

zollrechtlicher Begriff für Nicht-Unionswaren, die aus dem freien Verkehr des Zollgebietes der EU als Unionswaren ausgeführt und wiedereingeführt werden. Rückwaren unterliegen der Zollfreiheit, wenn sie unverändert sind und zwischen Ausfuhr und Wiedereinfuhr bei Marktordnungswaren nicht mehr als sechs Monate, bei anderen Waren nicht mehr als drei Jahre liegen. Zum Nachweis der Rückwareneigenschaft bei der erneuten Einfuhr und Überlassung zum freien Verkehr sind Belege, z.B. Ausfuhranmeldungen, Schriftwechsel, Kassenbelege, Rechnungen oder Nämlichkeitsmittel (Informationsblatt INF 3 mit Seriennummern der Ware) vorzulegen.

 
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Vom Zoll beschlagnahmte Waren in Deutschland
Wert der vom deutschen Zoll beschlagnahmten Waren von 2008 bis 2011 (in Millionen Euro)
Statistik: Vom Zoll beschlagnahmte Waren in Deutschland