Polypol

 
Dr. Ingo Mecke
Berichterstatter der 10. Beschlussabteilung
 
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Definition

1. Begriff: Marktform, die durch viele Anbieter und/oder Nachfrager charakterisiert ist (Anbieterpolypol, Nachfragerpolypol oder bilaterales Polypol). Das Polypol ist durch das Fehlen einer Interdependenz bzw. Reaktionsverbundenheit zwischen den Anbietern und/oder Nachfragern charakterisiert.

2. Unterscheidung: a) Auf einem vollkommenen Markt können Anbieter oder Nachfrager aufgrund ihres geringen Marktanteils durch ihr Verhalten den Preis nicht beeinflussen; sie verhalten sich daher als Mengenanpasser (Preis = Datum, Menge = Aktionsparameter; vollkommene Konkurrenz).
b) Auf unvollkommenen Märkten herrscht monopolistische Konkurrenz.

Vgl. auch polypolistische Preisbildung.

 
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