Politmarketing

 
 
GEPRÜFTES WISSEN
Über 150 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
 
Definition
integrative Kombination von Nonprofit Marketing (vgl. NPO-Management) und Social Marketing. Eine politische Partei ist eine Nonprofit-Organisation (NPO); sie versucht, in Konkurrenz mit anderen die politische Macht in einem politischen System auf Zeit zu erringen. Die Ideen- und Interessenvertretungen sind die Dienstleistungen einer Partei. Zur Erreichung des politischen Einflusses beinhaltet das Polit-Marketing eine bestmögliche Ausgestaltung der marketingpolitischen Instrumente:
(1) Produktpolitik: Die Ideen- und Interessenvertretungen thematisieren sich im Parteiprogramm. Dieses wird durch die Parteipolitiker und -funktionäre personalisiert.
(2) Preispolitik: Man findet monetäre Preise wie Ämterabgaben, Mitgliederbeiträge oder Parteisteuern. Neben diese treten bei Parteimitgliedern nicht-monetäre Preise wie Zeit (Verteilung von Wahlmaterial), Engagement oder Verzicht.
(3) Distributionspolitik: Die Außendienstorganisation (Freiwillige, Stände u.a.), Mittler (Freunde u.a.), Ortsparteien und Parteisekretariate sind wesentliche Gestaltungselemente.
(4) Kommunikationspolitik: Die primären Aufgaben einer Kommunikationspolitik sind: Informationen (Aktivitäten, Programme u.a.), Imagebildung bzw. -korrektur (Glaubwürdigkeit, Transparenz u.a.) und Verhaltensänderungen (Spende, Stimme u.a.). Die folgenden Instrumente dienen der Erreichung dieser Ziele: Direktwerbung, Messe, persönlicher Verkauf, Public Promotion (People Placement, Sponsoring), Public Relations (PR) und Werbung.
 
Suche in der E-Bibliothek für Professionals
Sachgebiete
 
 
Mehr zur Definition
 
Bücher (versandkostenfrei von springer.com)
Statistik (von statista.com)
Weltweiter Absatz des iPhones
Absatz von Apples iPhone weltweit vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 1. Geschäftsquartal 2012 (in Millionen Stück)
Statistik: Weltweiter Absatz des iPhones