Personalinformationssystem

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RA Dr. Joachim Wichert
RA Dr. Joachim Wichert
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dr. Markus Siepermann
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Prof. Dr. Johann Engelhard
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Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Richard Lackes
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Universitätsprofessor
 
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Definition
Kurzerklärung:

Softwaresystem, das persönliche Daten der Mitarbeiter bearbeitet; dies umfasst die Verwaltung der Stammdaten der Mitarbeiter, die Bearbeitung tatsächlicher (Fluktuation) und potenzieller (Personalplanung) Personalbewegungen, die Arbeitszeiterfassung, die Mitarbeiterbeurteilung, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die computergestützte Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Ausführliche Erklärung:

1. Charakterisierung: Softwaresystem, das persönliche Daten der Mitarbeiter bearbeitet; dies umfasst die Verwaltung der Stammdaten der Mitarbeiter, die Bearbeitung tatsächlicher (Fluktuation) und potenzieller (Personalplanung) Personalbewegungen, die Arbeitszeiterfassung, die Mitarbeiterbeurteilung, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die computergestützte Lohn- und Gehaltsabrechnung.

2. Mitbestimmung: Die Neueinführung oder qualitative Erweiterung eines Personalinformationssystem macht wegen der erhöhten gesellschaftlichen Sensibilität hinsichtlich personenbezogener Daten (Datenschutz) oft langwierige Abstimmungsprozesse erforderlich.

3. Arbeitsrechtliche Regelungen: Personalakte.

4. Personalinformationssystem als integrierter Bestandteil eines Managementinformationssystems der internationalen Unternehmung und damit Basis für ein computergestütztes internationales Personalmanagement. Relevante Personal- und Arbeitsplatzinformationen werden per Informations- und Kommunikationstechnologie für den Entscheidungsträger aufbereitet. Die Formen des IPIS erstrecken sich von verschiedenen Automatisierungs- und Zentralisierungsgraden bis hin zu unterschiedlichen Anwendungen wie Administration oder Personalplanung. Die Personal- und Arbeitsplatzdaten werden weltweit aufbereitet und betreffen im Prinzip alle Unternehmungseinheiten, wobei die Konzentration auf der Managementebene bzw. dem Führungsnachwuchs liegt. Der Vergleich von Anforderungsprofilen an Arbeitsplatz und Personal ermöglicht die Entwicklung gezielter internationaler Personalförderprogramme sowie Maßnahmen zur internationalen Förderung von Führungskräften.

Vgl. auch betriebliches Informationssystem, Personalmanagement, internationales Personalmanagement.

 
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