Modigliani

 
 
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Definition

Franco, 1918–2003, aus Italien stammender Nationalökonom, der 1939 in die Vereinigten Staaten emigrierte, dort an verschiedenen Universitäten lehrte, seit 1962 am Massachusetts Institute of Technology; Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1985. Modigliani trug wesentlich zur Weiterentwicklung der Keynesschen Lehre bei (Keynesianismus). Er stellte die Lebenszyklus-Hypothese des Konsums auf, die die theoretische Grundlage für individuelles und gesamtwirtschaftliches Sparen bildet. Außerdem entwickelte er gemeinsam mit Miller das Modigliani-Miller-Theorem, das die Zusammenhänge von Marktwert, Kapitalstruktur und Kapitalkosten von Unternehmen beschreibt. Seine wichtigsten Arbeiten sind als Aufsätze verstreut erschienen und leicht greifbar in „Collected Papers of Franco Modigliani”, 3 Bde. (1980).

Hauptwerk: „The Cost of Capital, Corporation Finance and the Theory of Investment” (1958).

 
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