Humankapital

 
Dr. Andreas Schäfer
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Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker
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Ordinarius/Lehrstuhlinhaber
Dr. Johannes Klenk
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Forschungsmanager
Michael Horvath
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Prof. Dr. Josef Schmid
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hauptamtlicher Dekan der WiSo-Fakultät
 
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Definition

Human Capital. 1. Allgemein: Das auf Ausbildung und Erziehung beruhende Leistungspotenzial der Arbeitskräfte (Arbeitsvermögen). Der Begriff Humankapital erklärt sich aus den zur Ausbildung dieser Fähigkeiten hohen finanziellen Aufwendungen und der damit geschaffenen Ertragskraft.

2. Wachstumstheorie:
(1) An Personen gebundenes Wissen bzw. als an Personen gebundene Fähigkeiten;
(2) Wissenspool einer Volkswirtschaft in Form von dokumentiertem Wissen.

3. Grundlegende Ansätze zur Entstehung:
(1) Es wird davon ausgegangen, dass Humankapital bewusst durch den Einsatz von Ressourcen (Lernen, Trainieren) produziert wird;
(2) es werden (Learning-by-Doing-)Prozesse unterstellt. Humankapital entsteht in diesem Fall als Nebenprodukt im Produktionsprozess. Die jeweiligen Varianten bei Definition und Entstehung haben weit reichende Konsequenzen für die wachstumstheoretische Bedeutung des Humankapitals

4. In der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnung wird Humankapital (anders als im Monetarismus Friedmanscher Prägung) nicht als Vermögen ausgewiesen.

Vgl. auch Verteilungstheorie, neue Wachstumstheorie, Humankapitaltheorien, Humanvermögen.

 
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