Gutglaubensschutz

 
 
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Definition

Grundsatz u.a. des Handelsrechts, ähnlich dem BGB-Prinzip des gutgläubigen Erwerbs, betrifft das rechtlich geschützte Vertrauen auf einen Rechtsschein und gibt demjenigen, der auf den Rechtsschein vertraut, bestimmte Rechte, diese sind unterschiedlich geregelt. Gutglaubensschutz besteht gegenüber dem, der sich als Kaufmann aufspielt, ohne es zu sein (Scheinkaufmann). Auch die Eintragungen im Handelsregister genießen Gutglaubensschutz (§ 15 III HGB).

Vgl. auch Publizitätsprinzip.

 
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