Gütertypologie

 
 
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Definition

Systematisierung der verschiedenen realen Erscheinungsformen der Güter.

Zu unterscheiden: 1. nach dem Kriterium der Verwendungssphäre der Güter: Konsumgüter und Investitionsgüter.

2. nach dem Kriterium der einmaligen oder mehrmaligen Verwendung: Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter.

3. Nach der physischen Beschaffenheit: Sachgüter (materiell), immaterielle Güter (Dienstleistungen), digitale Güter (z.B. Software).

4. Nach informationsökonomischen Kriterien können Güter hinsichtlich der für den Käufer prüfbaren Leistungseigenschaften in Such-, Erfahrungs- und Vertrauensgüter unterschieden werden: Bei Suchgütern können die Leistungseigenschaften vor dem Kauf geprüft werden (z.B. Produktdesign, -farbe); bei Erfahrungsgütern sind die Leistungseigenschaften erst nach dem Kauf während der Produktnutzung zu prüfen (z.B. Energiesparlampe, Airbag); bei Vertrauensgütern sind unter vertretbaren Informationssuchkosten die Vertrauenseigenschaften nicht zu prüfen (z.B. recyclingfähige Materialien), der Käufer muss vielfach auf die Leistungszusicherung des Anbieters vertrauen. Produkte bestehen i.d.R. aus einer Kombination von Such-, Erfahrungs- und Vertrauenseigenschaften, wobei aufgrund der Dominanz einer Eigenschaftskategorie eine Einordnung in die informationsökonomische Gütertypologie erfolgt.

 
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