Goodwin-Modell

 
Prof. Dr. Gustav A. Horn
Prof. Dr. Gustav A. Horn
Wissenschaftlicher Direktor
 
GEPRÜFTES WISSEN
Über 150 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
 
Definition

Modell der Konjunkturtheorie, von Goodwin (1967) entwickelt und besteht aus einem zweidimensionalen Differenzialgleichungssystem. Die Konjunkturschwankungen ergeben sich aus einem Konflikt zwischen Lohnquote und Beschäftigungsquote. Ist die Beschäftigungsquote hoch, setzen die Beschäftigten hohe Lohnforderungen durch, und die Profitquote sinkt. Als Folge reduzieren die Unternehmen ihren Output und die Beschäftigung. Dieser Prozess hält an, bis die Verhandlungsmacht der Beschäftigten so stark abgenommen hat, dass die Lohnquote fällt. Dann läuft der Prozess in umgekehrter Richtung mit steigendem Output und Beschäftigung bis sich derZyklus vollendet hat. Dieses Modell gehört zur Klasse der Räuber-Beute-Modelle, in dem die Beschäftigungsquote die Beute und die Lohnquote den Räuber darstellt.

 
Suche in der E-Bibliothek für Professionals
Sachgebiete
 
 
Mehr zur Definition
 
Bücher (versandkostenfrei von springer.com)
Statistik (von statista.com)
Konjunkturprogramm in Deutschland
Anzahl der Bahnhöfe in Deutschland, die durch das Konjunkturprogramm des Bundes von 2009 bis 2011 modernisiert wurden (nach Bundesland)
Statistik: Konjunkturprogramm in Deutschland
(Kostenpflichtige Statistik)