Börsenaufsicht

 
Dr. Cordula Heldt
Dr. Cordula Heldt
Referentin und Rechtsanwältin
 
GEPRÜFTES WISSEN
Über 150 Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Mehr als 25.000 Stichwörter kostenlos Online.
 
Definition

Die Aufsicht über das Geschäft an der Börse wird von drei Seiten her wahrgenommen: Die Handelsüberwachungsstelle ist das interne Aufsichtsorgan der Börse selbst (Börsenorgane). Darin zeigt sich u.a. der Selbstverwaltungscharakter der Börse. Stellt sie Unregelmäßigkeiten fest, die den Ablauf des Börsenhandels beeinträchtigen könnten, hat sie die Börsenaufsichtsbehörde zu informieren. Diese ist das Aufsichtsorgan der Börse auf Landesebene und handelt im öffentlichen Interesse (§ 3 BörsG). Die Befugnisse der Handelsüberwachungsstelle (§ 7 BörsG) und der Börsenaufsichtsbehörde regelt das Börsengesetz. Die dritte Aufsichtsbehörde für Wertpapierbörsen ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie überwacht bes. die Einhaltung der Insiderregeln und der Publizitätsvorschriften gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG).

 
Suche in der E-Bibliothek für Professionals
Sachgebiete
 
 
Mehr zur Definition
 
Bücher (versandkostenfrei von springer.com)
Statistik (von statista.com)
Wert aller Aktien weltweit
Gesamtwert des weltweit an den Börsen gehandelten Aktienbestandes von 2000 bis 2011 (in Billionen US-Dollar)
Statistik: Wert aller Aktien weltweit
(Kostenpflichtige Statistik)